[ABC-Tag] Fairlag

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wie Fairlag.

Das internationale Aktionsbündnis für faire Verlage besteht aus Autorenverbänden und Literatureinrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das Bündnis wurde 2008 gegründet, um Autoren für die Unrechtmäßigkeit und Unseriösität von Druckkostenzuschußverlagen zu sensibilisieren.
Die Fairlags-Erklärung „Und alles selbst bezahlt! Gefahren einer Veröffentlichung in so genannten Druckkostenzuschussverlagen/Selbstzahlerverlagen und Pseudoverlagen“ fasst die Haupt-Anliegen des Aktionsbündnisses zusammen. Schon vor Veröffentlichung der Erklärung kam es zu Drohungen seitens der größten Unternehmensgruppe der Bezahl-Verlage.

In Folge rühmte sich die Unternehmensgruppe auf ihrer Homepage, ihre Bemühungen um junge Autoren habe Fairlag initiiert – eine juristisch einwandfreie Formulierung, die beim Leser jedoch den gegenteiligen Eindruck erweckt, dass nämlich ihre Vorgehensweise, den Autor für 200seitige Bücher Summen in 4-5stelliger Höhe zahlen zu lassen, in Ordnung sei und dass sie von Fairlag unterstützt würden.

Neben der Aufklärungsarbeit setzt sich Fairlag (bisher noch nicht erfolgreich) für weitere Ziele ein: dass Bezahl-Verlage keine Werbepräsenz in Tages-/Wochenzeitungen mehr erhalten, dass Bezahl-Verlagen die Präsenz auf Buchmessen verweigert wird, dass Bezahl-Verlage aus Verlegerverbänden ausgeschlossen werden oder der Verlagsbegriff zukünftig nur noch von Unternehmen benutzt werden darf, die sich oder die zu druckenden Bücher nicht durch Geldflüsse seitens des Autors finanzieren.

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