[ABC-Tag] Impressum

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wie Impressum.

Jeder Blog und jede Internetseite, die öffentlich lesbar sind, müssen laut Telemediengesetz ein Impressum besitzen.
Die Angabe einer Email-Adresse ist nicht ausreichend; wichtig ist, dass eine „ladungsfähige Anschrift“ zu finden ist.

Viele Autoren oder Blogger treten (im Internet) unter Pseudonym auf und möchten die Veröffentlichungen von ihren alltäglichen Berufsbildern getrennt halten. Daher sind einige auf die Idee verfallen, die Adresse als Grafik einzubinden, damit sie von Suchmaschinen nicht gefunden wird.

Grafiken können jedoch gerne mal „verschwinden“, z.b. durch Software-Fehler des Blogs oder die technischen Bedingungen des Seitenaufrufers, dessen Gerät diese Grafik nicht anzeigt. Auch Programme, die Blinden die Textinhalte von Internetseiten als Sound-Datei auslesen, können das Impressum in diesem Fall nicht erkennen.

Hierfür gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten:

  • Verlagsautoren können ihren Verleger fragen, ob sie die Adresse des Verlags angeben können. Allerdings sind gerade Kleinverlagsautoren oft in mehreren Verlagen zu Hause, so dass das nicht unbedingt praktibel sein dürfte; Indies haben gar keinen Verlag, dessen Adresse sie einsetzen können.
  • Sofern man ohnehin einen Webmaster beschäftigt, kann man diesen bitten, die Adresse angeben zu dürfen.
  • Des weiteren gibt es Codes, die ein Impressum so verschlüsseln können, dass es von Suchmaschinen nicht eingelesen werden kann. Das ist natürlich nur bei Bloggern/Autoren machbar, die technisches Verständnis mitbringen oder einen Webmaster haben, der ihnen ohnehin in den Codes herum baut.
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