[ABC-Tag] Titelschutz

T

wie

Titelschutz.

Titelschutz bedeutet, dass ein Buchtitel markenrechtlich geschützt ist. Buchtitel müssen nämlich unverwechselbar sein.
Allerdings kann durch einen Untertitel eine hinreichende Unterscheidung erreicht werden. Auch Bücher vollkommen unterschiedlicher Sachgebiete (z.B. Sachbuch und Thriller) dürfen denselben Titel führen.
Komplizierter wird das ganze bei Übersetzungen, die anscheinend nicht denselben Stellenwert haben: so gibt es z.B. „Die Seidenweberin“, eine Übersetzung eines englischsprachigen Romanes, sowie eine deutsche Originalveröffentlichung von Ursula Schacht. Allerdings ist das Buch von Gillian Bradshaw nur noch antiquarisch zu erhalten, wird also nicht mehr gedruckt.

Wie bekommt ein Buch nun Titelschutz? Jedes Buch, das veröffentlicht ist, bekommt automatisch Titelschutz, genauer gesagt ab der Meldung an die Deutsche Nationalbibliothek.

Dann kann man noch einen Titel reservieren, was aber nur 6 Monate gilt und recht teuer ist (~ 150 €).

Grundsätzlich machen das aber Verlage und Autoren müssen sich um nichts kümmern.

Selfpublisher (die bekanntermaßen die Aufgaben eines Verlages selbst übernehmen) können über folgende Möglichkeiten recherchieren, ob ein Titel schon vergeben ist:

 

Weitere Informationen:

Dieser Beitrag wurde unter Autoren-ABC abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *