[Recherche-Reise] Schiffe in Lelystad & Amsterdam

Seit einiger Zeit sammel ich Literatur zur Marine des 17. Jahrhunderts, da eines meiner vielen geplanten Projekte ein historischen Abenteuerroman ist. Auf der Suche nach einem passenden Schiffmodell landete ich schließlich in Lelystad. Und wo ich sowieso schon einmal in … Weiterlesen

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[Veröffentlichung] Das Steampunk-Kochbuch

Wow, ich kann es immer noch kaum glauben, dass ich bei dieser Ausschreibung zu den Glücklichen gehöre! Seit der Verlag ohneohren 2013 in Erscheinung getreten ist, habe ich alle Neuigkeiten und Veröffentlichungen aufmerksam verfolgt, einige gekauft und wollte unbedingt auch ein Ohneohriger werden.

Die Ausschreibung „Der Dampfkochtopf“ fand ich besonders interessant, da zu den Kurzgeschichten passend auch Rezepte eingereicht werden sollten. Ich habe schon die Anthologie „Die Köche“ aus dem Ulrich Burger Verlag im Regal stehen (wenn ich auch noch nichts nachgekocht habe), die thematisch jedoch viel weiter gefasst war. Andere Anthologien aus kleinen oder großen Verlagen, die Rezepte mit Geschichten verbinden, kannte ich bisher nicht. Bei diesem einmaligen Projekt wollte ich so gerne dabei sein! Mein Freund kann von der Hibbelei ein Lied singen, das hat er aus erster Hand alles mitbekommen. Zu meiner großen Bestürzung wurden auch alle Rezepte der engeren Auswahl probe gekocht – und ich besitze doch gar keinen Dampfkochtopf und habe es selbst nicht ausprobiert, bevor ich abgeschickt habe!

Glücklicherweise hat es aber dennoch beides gepasst.
Eingeschickt hatte ich eine ehemalige Duellgeschichte*, zu der Meister Vincent den Begriff „Im Schatten der Messingsense“ vorgegeben hat. Steampunk hatte ich bisher noch nie geschrieben, und das, was dabei herauskam, war ein bisschen ungewöhnlich. Ich habe jedenfalls noch keine technologiekritische Steampunk-Kurzgeschichte gelesen. Dennoch oder vielleicht deswegen wurde meine überarbeitete Duellgeschichte ausgewählt.

Ja, was soll man sagen – ein Steampunk-Kochbuch mit passenden Rezepten, wie genial ist das denn! Jetzt muss ich erst nochmal eine Runde im Kreis springen und quietschen!

 

* Oft sind Veröffentlichungen, auch Online-Veröffentlichung von denen man nichts hat (Wattpad usw), hinderlich bei Kurzgeschichten-Ausschreibungen. Meister Vincent hat uns jedoch eine geheime Burg eingerichtet, so dass unsere Geschichten nicht öffentlich lesbar sind.

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[Essay] Selfpublishing – einfach schreiben und los gehts?

Heute möchte ich meine Gedanken zu einem Thema teilen, das mich schon seit längerer Zeit beschäftigt.

Vor Jahren gab es eine immense Diskussion zu Qualität, aber ich habe den Eindruck, dass sich Selfpublisher-Szene noch nicht von dem Ruch der überwiegend mangelhaft erstellten Ebooks hat befreien können. Auf der Leipziger Buchmesse sind Indie-Autoren stärker vertreten, durch Awards, Stände und Podiumsdiskussionen. Viele Indie-Autoren pflegen einen Blog, indem sie Einblick in die langwierigen Vorbereitungen ihrer Veröffentlichungen geben und einige Rezensions-Blogs widmen sich stark Indie-Autoren (z.B. Inflagranti-Books von Jack und Tilly Jones).

Dennoch stolper ich in Autorenforen immer wieder über Fragen zum Veröffentlichen, die Finanzielles oder Rechtliches beinhalten (meist: muss ich Steuern bezahlen? Wie verhindere ich, dass mein Buch geklaut wird?) doch mit den anderen Aspekten des Selbstverlages setzt sich scheinbar niemand auseinander.

Das Selbstverlag bedeutet, die Aufgaben des Verlags selbst wahr zu nehmen, ist den meisten Leuten nicht klar. Ein professionelles Lektorat oder Covergestaltung Weiterlesen

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[Recherche-Tipps] Arbeit mit Quellen

Bevor man einen historischen Roman schreibt, sollte man sich natürlich gründlich informieren. Wie man das am besten macht, ohne sich zu verzetteln, darüber gehen die Meinungen auseinander.
Nach einer groben Recherche geht bei mir plotten und recherchieren Hand in Hand; auf ein bestimmtes Jahr lege ich mich erst fest, wenn ich einen genauen Überblick über die Quellenlage habe. Hierbei ist sowohl eine gute Quellendichte als auch ausreichende quellenkritische Aufarbeitung und fachliche Publikation wichtig (in einer mir zugänglichen Sprache).
Mir persönlich ist auch ein wissenschaftlicher Diskurs wichtig, da Fachliteratur Weiterlesen

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[ABC-Tag] Welttag des Buches

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Welttag des Buches.

Der Welttag des Buches wurde am 23. April 1995 von der UNESCO als weltweiter Feiertag ins Leben gerufen Weiterlesen

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[ABC-Tag] VG Wort

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VG Wort.

Die Verwertegesellschaft Wort ist, platt gesagt, so etwas Ähnliches wie die Gema der Musiker. Wenn Bibliotheksnutzer oder Lesezirkel Bücher ausleihen, Zeitschriften und Zeitungen Artikel abdrucken oder Internetuser einen Text aufrufen, können die Urheber Tantiemen gezahlt bekommen – wenn sie mit der VG Wort einen Wahrnehmungsvertrag geschlossen haben (und im Falle des Online-Textes: den Text vor dem 31. Januar d.J. angemeldet haben, eine VG-Wort-Zählmarke auf der Artikelseite integriert und eine bestimmte Anzahl an Zugriffen erreicht haben).

Die VG Wort bekommt ihr Geld für die Auszahlung dieser Tantiemen von Bibliotheken, Lesezirkeln, Schulen und Einrichtungen mit öffentlichen Kopierern. Außerdem wird eine Geräteabgabe auf Kopiergeräten, Scannern, Brenner, Bild- und Tonträger erhoben.

Im Jahr 2013 wurden 128,73 Mio. € an Tantiemen eingenommen.
Die Tantiemen werden jährlich nach einem bestimmten Schlüssel aufgeteilt; Autoren, die nicht in diesen Ausschüttungen berücksichtigt werden, haben die Möglichkeit, in Sonderausschüttungen Geld zu bekommen.

Einnahmen aus der VG Wort unterliegen dem ermäßigten Umsatzsteuer-Satz von 7 %.

Weiterführende Links:

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[ABC-Tag] Urheberrecht

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wie

Urheberrecht.

Das Urheberrecht bezeichnet das Recht des Urhebers an der Nutzung und Verwertung eines Werkes. Ein Urheber muss nichts eintragen oder registrieren lassen, mit der Erschaffung des Werkes ist man automatisch Urheber und besitzt die Rechte an Nutzung und Verwertung. Diese Rechte verbleiben auch nach dem Tod eines Autors in dessen Besitz (bzw. dessen Erben). Die Fristen schwanken je nach Länderzugehörigkeit; in Deutschland sind es 70 Jahre nach dem Tod des Autors.

In keinem Vertrag, den man mit einem Verlag oder Distributor schließt, kann man die Urheberrechte abtreten. Bei der Rechteübertragung in Verlagsverträgen geht es immer um die Nutzungsrechte.

Texte, deren Urheber seit mindestens 70 Jahren verstorben ist, sind lizenzfrei. Bei Übersetzungen aber wiederum liegen die Rechte bei dem Verlag bzw. Übersetzer; deswegen finden sich bei klassischen Werken hauptsächlich Ausgaben in der Originalsprache sowie veraltet klingende Übersetzungen bei den kostenlos downloadbaren Ebooks.

Wichtig für Autoren ist weiterhin, dass jedes schöpferische Werk dem Urheberrecht unterliegt. Wenn man also Fotos für die Erstellung eines Covers sucht oder ein Musikstück, mit dem man einen selbstgemachten Trailer untermalen will, muss man dem Urheber das Recht der Verwendung abkaufen bzw. in jedem Falle die Verwendung und deren Konditionen in Erfahrung bringen.

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[ABC-Tag] Titelschutz

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Titelschutz.

Titelschutz bedeutet, dass ein Buchtitel markenrechtlich geschützt ist. Buchtitel müssen nämlich unverwechselbar sein.
Allerdings kann durch einen Untertitel eine hinreichende Unterscheidung erreicht werden. Auch Bücher vollkommen unterschiedlicher Sachgebiete (z.B. Sachbuch und Thriller) dürfen denselben Titel führen.
Komplizierter wird das ganze bei Übersetzungen, die anscheinend nicht denselben Stellenwert haben: so gibt es z.B. „Die Seidenweberin“, eine Übersetzung eines englischsprachigen Romanes, sowie eine deutsche Originalveröffentlichung von Ursula Schacht. Allerdings ist das Buch von Gillian Bradshaw nur noch antiquarisch zu erhalten, wird also nicht mehr gedruckt.

Wie bekommt ein Buch nun Titelschutz? Weiterlesen

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[ABC-Tag] Seraph

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wie

Seraph.
Der Seraph ist ein Jury-Preis der Phantastischen Akademie, der seit 2012 jedes Jahr für herausragende Bücher in zwei Kategorien verliehen wird: „Bestes Buch“ sowie „Bestes Debut“.

Vorschläge werden nur von den Verlagen entgegen genommen; aus allen Vorschlägen erstellt eine Jury nach einem Punkte-System eine Short-List, aus der wiederum die beiden  Preisträger ausgewählt werden.

Der Preis wird auf der Leipziger Buchmesse verliehen.

Nähes zum Procedere und früheren Preisträgern findet sich auf der Seite der Phantastischen Akademie.

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